Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Tierarzt-Praxis mit moderner Medizin und mitfühlenden Menschen

 

Die Katze auf der Couch

Vorsicht! - dies ist ein Beitrag für Katzenhalter. Sollten Sie mit einem Hund zusammenleben, dann lesen Sie besser nicht weiter...

Da wir jetzt endlich einmal unter uns sind, können wir es auch offen aussprechen.Fotolia 20684400 XS

Das Zusammenleben mit einer Katze bietet das, was wir uns alle immer gewünscht haben:

Einen selbständigen, nahezu unabhängigen Mitbewohner, der nicht sabbernd und unterwürfig seine Streicheleinheiten erbettelt, sondern klar zu verstehen gibt, wann wir ihm Streicheleinheiten zukommen lassen dürfen (und wann wir besser damit aufhören sollten).

Ein Mitbewohner, der keinen lächerlichen Regentanz aufführt wenn er nach draußen darf, sondern der uns innerhalb kürzester Zeit angelernt hat, wann wir ihm die Tür aufmachen und wann wir uns entfernen dürfen (weil es ja sein könnte, dass er wegen der Schweinekälte nach 10 Sekunden wieder herein will).

Kennen Sie „Simons cat“? Besuchen Sie ihn einmal auf youtube.de unter „Simons cat let me in“ (mit Ton!)

Dafür lieben wir ihn doch, den selbstbewussten, uns gänzlich im Griff habenden, kleinen, pelzigen Gesellen.

Weil unsere Katzen so individuelle Persönlichkeiten sind, haben Sie auch manchmal etwas subtilere Probleme als Hunde, die den Mülleimer (oder noch Schlimmeres) geleert haben oder denen das geklaute Überraschungsei quer sitzt.

Nein – Katzen haben manchmal aus unserer Sicht Persönlichkeitsstörungen, Phobien und schizoide Verhaltensmuster, für die sie selbst eigentlich nichts können.

Es gibt Unmengen an Erziehungsberatern für Hunde, Hundeschulen, Hundetrainern und Hundeflüsterern. Aber kennen Sie auch das Buch „Katzenerziehung: die 100 besten Tipps?“

Ich auch nicht!

Es gibt keine Bücher über Katzenerziehung. Ist Ihnen das schon einmal aufgefallen?

Aber Sie als Katzenhalter wären ohnehin nie auf diesen Gedanken gekommen. Wenn Sie an etwas hätten herumerziehen wollen, dann hätten Sie (neben ihrem Lebenspartner und Ihren Kindern) schon längst einen Hund.